Mein Zuckerdieler Hinter Gitter

Im tiefen der Nacht Ich mit Ihm allein. Keiner sieht uns außer vielleicht der Mond.
Es wird ein kurzes Geschäft abgewickelt ich bezahle und bekomme meine Ware.
Wie immer. Jede Woche. Es ist nicht unbedingt illegal was ich verlange aber ER
ist wie ein Wolf im Schafspelz. Von Arioana über Mohn bis Zucker hat er einfach
alles. Er ist sehr beliebt im Haus. Ich kenne keinen der noch nicht bei ihm war.
Außer die Frau zwei Stöcke über mir. Alleinerziehende Mutter mit einem
Grundschulkind. Da sehe ich noch keine Sucht, da die Frau sehr glücklich er-
scheint und das Kind ein liebes Mutterkind ist.
Doch heute, ja heute sollte alles anders werden. Ich verdiente mir gemütlich
meine virtuellen Lorbeeren und dachte es wäre ein normaler Tag. Ich und
mein Zucker. Mein geliebter Zucker ...
Doch da in meiner gemütlichen Ruhe stürzt jemand in mein Zimmer herein mit
den für mich schlimm empfundenen Wörtern... "Alta, Bullen kommen" Ich zuckte
zusammen und verschluckte den Zucker. Nun war klar was als erstest zu tun ist
erstmal musste ich die Mengen an Zucker und Mohn verstecken, da wir auch
ziemlich viel Dreck am stecken hatten. Wir haben die Epoche des Zuckers
und Mohns ins rollen gebracht. Und unsere Stammkunden wollten wir auch
nicht verärgern. Man verdient schon recht gut. Auch wenn man noch nicht
volljährig ist wie ich. Wie man auf sowas kommt? Aus Langeweile und dem
Nervenkitzel. Wie ich im Internet erfahren konnte gibt es legale Drogen, der
Mohn. Da Mohn nicht so mein Geschmack war dachte ich, weil ich eine vor-
liebe für süßes hatte, ich könnte doch eine neue Droge produzieren. Diese
Droge sollte gut schmecken und bezwecken was jede Droge ausmacht.
Nach langer Zeit hatten es meine Komplizin und ich geschafft. Aber nun
zurück zum heutigen Tag. Zucker und Mohn waren verschwunden, falls
die Polizei auch bei uns mal reinschauen wollte. Sollte die Polizei nun
den Wolf entlarven? Wie sollte ich denn nun dann an den benötigten
Zucker und Mohn kommen... Einfach so einkaufen kann ich nicht das hinter-
lässt zuviele Spuren die auf micht deuten können....


Zum Glück war die Polizei noch nicht eingetroffen und ich konnte mich noch
vorbereiten. Nicht so wie du nun denken magst. Ich will das spektakel
nartürlich miterleben als "normales neugirieges Kind" von meinem Geschäften
weiß ja schließlich niemand. Auf Zucker musste ich verzichten drum griff ich zum
Nutellaglas, nahm ein Brot und eine Banane... Daraus wurden letzendlich zwei
Bananen-Schoko-Sandwiches. Ich machte es mir mit dem Teller und einer Dose
Cola gemütlich im Bett. Ich spähte hinaus. Niemand war da. Schnell ließ ich die
Rolladen runter, sodass mich auch niemand sehen würde, wenn sich alle draußen
versammeln. Wer alles? Die ganzen Nachbarn. Es gibt schon länger die Gerüchte
über den Wolf im Schafspelz, doch keiner wollte sie glauben. Die Leute sind so naiv.
Jeder denkt hier "aber bei uns doch nicht". Aber man weiß nie genau wer was im
dunklen Keller tut. Und herumsprechen tut sich auch alles schnell. Was eine tolle
Nachbarschaft. Naive Tratschtanten soweit das Auge reicht. Endlich traf die Polizei
ein und scheuchte die Scharr der Nachbarn hinfort. Der Wolf war nirgends zusehen...
Da geschah das, was ich mir schon dachte, die Tür klingelt...
Ich stellte den Teller beiseite und winkte meiner Freundin zu sie solle in die Küche gehen.
Als ich die Tür öffnete stan vor mir ein seehr pummeliger Polizist. Zuerst dachte ich er wäre
besser als Torwart geeignet. An ihm käme kein Ball vorbei. Er räusperrte sich und ich zuckte
zusammen.
"Entschuldigung Kleine, deine Eltern nicht da?!", fragte er mich mit rauer dunkler Stimme.
Ich schüttelte wie ein schüchternes Mädchen den Kopf. Der Polizist starrte mich schon zuwieder
an. Er war eklig unhygenisch. Ich machte die Tür einfach zu und ging in die Küche um mir was
zu Trinken zu holen.

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